
Zen ist eine Schule des Buddhismus, die im 6. Jh. in China entstanden ist. “Zen” ist die japanische Aussprache des chinesischen Wortes Chan, eine Kurzform von Chan'na, eine Übertragung aus dem Sanskrit für Dhyana, und bedeutet “Meditation”. Die zentrale Praxis ist Zazen, die Sitzmeditation. Von China aus verbreitete sich Zen nach Korea (Seon), Vietnam (Thien) und Japan (Zen).
Zen beruht auf den Grundlehren der buddhistischen Lehre:
Zen versteht sich als Rückkehr zu den Wurzeln der buddhistischen Lehre. Das kommt in den vier Grundsätzen des Zen zum Ausdruck:
Die Rinzai-Tradition (chin. Linji zong) bezieht sich auf den chinesischen Mönch Linji Yixuan (jap., Rinzai Gigen, 9. Jh.) und besteht in China, Vietnam, Korea und Japan.
Was ist der wahre Mensch? Was bin ich? Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Wie will ich leben? Wie überwinde ich Dukkha?
Zen zeigt einen direkten und einfachen Weg: “Wende das Licht um und schau dich selbst an!” Wir müssen nicht anderswo suchen oder erst umfangreiche Lehren studieren. Es braucht keine besonderen Übungen, intellektuelle Diskussionen, Rituale oder mystische Erlebnisse. Es braucht nur die Umkehr unserer Blickrichtung nach innen. Buddha hat nichts anderes getan, als das, was auch wir tun können: sich selbst auf den Grund gehen.
Die Zen-Schulung endet jedoch nicht mit Zazen: Im Zen heißt es “Der alltägliche Geist ist der Weg”. Wer wir sind, zeigt sich unmittelbar in allen unseren Handlungen (Körper, Sprache, Denken). Die Zen-Übung umfasst den gesamten Lebensbereich. Bei der Arbeit, in der Familie, im Kontakt mit Freunden und Mitmenschen, im Umgang mit der Natur und alltäglichen Situationen. In allem begegnen wir uns selbst, unseren Vorlieben und Abneigungen, unserem Anhaften an Ansichten und Verhaltensmustern.
Im Buddhismus heißt es “Sei dir selbst eine Leuchte”. Wenn wir selbstverantwortlich den Regeln folgen und das Dharma studieren, und allen Alltagssituationen achtsam begegnen, werden sie zu Orten der Übung, und wir können inmitten der Handlungen des alltäglichen Lebens Befreiung erlangen. Buddha ist nicht nur in Tempeln und Klöstern zu finden.

Zen ist eine Schule des Buddhismus, die im 6. Jh. in China entstanden ist. “Zen” ist die japanische Aussprache des chinesischen Wortes Chan, eine Kurzform von Chan'na, eine Übertragung aus dem Sanskrit für Dhyana, und bedeutet “Meditation”. Die zentrale Praxis ist Zazen, die Sitzmeditation. Von China aus verbreitete sich Zen nach Korea (Seon), Vietnam (Thien) und Japan (Zen).
Zen beruht auf den Grundlehren der buddhistischen Lehre:
Zen versteht sich als Rückkehr zu den Wurzeln der buddhistischen Lehre. Das kommt in den vier Grundsätzen des Zen zum Ausdruck:
Die Rinzai-Tradition (chin. Linji zong) bezieht sich auf den chinesischen Mönch Linji Yixuan (jap., Rinzai Gigen, 9. Jh.) und besteht in China, Vietnam, Korea und Japan.
Was ist der wahre Mensch? Was bin ich? Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Wie will ich leben? Wie überwinde ich Dukkha?
Zen zeigt einen direkten und einfachen Weg: “Wende das Licht um und schau dich selbst an!” Wir müssen nicht anderswo suchen oder erst umfangreiche Lehren studieren. Es braucht keine besonderen Übungen, intellektuelle Diskussionen, Rituale oder mystische Erlebnisse. Es braucht nur die Umkehr unserer Blickrichtung nach innen. Buddha hat nichts anderes getan, als das, was auch wir tun können: sich selbst auf den Grund gehen.
Die Zen-Schulung endet jedoch nicht mit Zazen: Im Zen heißt es “Der alltägliche Geist ist der Weg”. Wer wir sind, zeigt sich unmittelbar in allen unseren Handlungen (Körper, Sprache, Denken). Die Zen-Übung umfasst den gesamten Lebensbereich. Bei der Arbeit, in der Familie, im Kontakt mit Freunden und Mitmenschen, im Umgang mit der Natur und alltäglichen Situationen. In allem begegnen wir uns selbst, unseren Vorlieben und Abneigungen, unserem Anhaften an Ansichten und Verhaltensmustern.
Im Buddhismus heißt es “Sei dir selbst eine Leuchte”. Wenn wir selbstverantwortlich den Regeln folgen und das Dharma studieren, und allen Alltagssituationen achtsam begegnen, werden sie zu Orten der Übung, und wir können inmitten der Handlungen des alltäglichen Lebens Befreiung erlangen. Buddha ist nicht nur in Tempeln und Klöstern zu finden.
Wolken und Wasser
c/o praxiszwei, Rochusstr. 34, 40479 Düsseldorf
Phone: +49 171 26 30 544
Email: kontakt@wolkenundwasser.de
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